15.05.2013 – Ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich die Ergebnisse unserer globalen KPMG-Studie gelesen habe: In den chinesischen Metropolen besitzen 51 Prozent der Teilnehmer ein Tablet – in Europa hingegen nur 17 Prozent. Sind wir ein Entwicklungsland?
10.04.2013 – Deutschland und Russland pflegen traditionell enge Handelsbeziehungen. Ein weiterer Schub entstand durch den kürzlichen Beitritt des Landes zur Welthandelsorganisation WTO. Dennoch muss sich Russlands Wirtschaft weiter diversifizieren, um langfristig stabiles Wachstum zu erreichen. Deutschen Unternehmen bietet dies zusätzliche Wachstumschancen.
04.04.2013 – Der chinesische Konsument schätzt hochwertige Produkte, sehr gerne auch „Made in Germany“. Schon heute wird rund ein Viertel aller Luxusgüter weltweit von Chinesen gekauft. Tendenz: stark steigend. Darauf müssen sich Händler und Hersteller einstellen.
14.02.2013 – CeBIT 2013 – Sogenannte “Antiterrorlisten“ benennen Personen, die im Verdacht stehen, terroristische Organisationen zu unterstützen. Unternehmen müssen die Daten ihrer Mitarbeiter und Bewerber unter bestimmten Voraussetzungen mit diesen Listen abgleichen, etwa um von Erleichterungen bei der Zollabfertigung zu profitieren.
04.02.2013 – Chinesische Investoren interessieren sich zunehmend für deutsche Unternehmen. Das sorgt in deutschen Zeitungen in der letzten Zeit häufiger für negative Schlagzeilen: „Chinesen machen fette Beute in Deutschland“, „Die gelbe Gefahr“ oder „deutsche Technologie verramscht!“ sind da noch die harmloseren Formulierungen. Aber sind chinesische Investoren derzeit wirklich auf großer Einkaufstour bei uns? Was sind die Motive? Und womit muss man bei Firmenkäufern aus dem Reich der Mitte rechnen?
Anfang Dezember veröffentlichte Transparency International den Korruptionswahrnehmungsindex CPI für das Jahr 2012. Gemessen wurde die wahrgenommene Korruption im öffentlichen Sektor von 176 Ländern auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten. In welchem Umfeld befindet sich Deutschland auf Rang 13, mit 79 von 100 Punkten?
Hat es China möglicherweise darauf abgesehen, den Renmimbi langfristig zu einer Welt-Leitwährung zu machen? Währungsswaps wirken wie ein erster Schritt in diese Richtung. Doch noch etwas Anderes deutet darauf hin: China kauft Gold – regelmäßig, in enormen Tonnagen und mit allergrößter Diskretion.
Was martialisch klingt, sind in der Tat knallharte Interessenkonflikte – ausgetragen nicht mit Waffen, sondern Währungen. Die US-Notenbank Fed hat durch eine Neuauflage ihres „Quantitative Easing“ Fakten geschaffen, die die nächste Runde im Konflikt einläuten. Brasilien als Exportnation trifft es besonders hart.