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Facebook & Co als allgemeines Unternehmensrisiko?

Kein Unternehmensbereich ist einem so schnellen Wandel unterzogen wie die Informationstechnologie. Heute erwarten Mitarbeiter, dass sie ihre persönlichen Smartphones und Tablets auch am Arbeitsplatz einsetzen können. Das stellt ganz neue Herausforderungen an die IT-Sicherheit.

Bring Your Own Device (BYOD) ist neben der zunehmenden Nutzung sozialer Netzwerke der Megatrend der letzten Jahre. Heute will der Mitarbeiter mit Smartphone, Tablet oder privatem Notebook von Zuhause und am Arbeitsplatz sowohl auf seine persönlichen als auch auf seine geschäftlichen Daten zugreifen.

Die erste Frage ist: Warum findet um  BYOD ein solcher Hype statt – und wie hängt das mit der Cloud zusammen?

Fangen wir mit der letzten Frage an: Für den Zugriff auf seine Daten benötigt der Mitarbeiter eine hybride Cloud, die den Zugriff auf beide Inhalte unabhängig vom Aufenthaltsort ermöglicht. Dieser Zugriff erfolgt über soziale Netzwerke. Die Anbieter sozialer Netzwerke haben diesen Trend längst erkannt. Sie verstehen ihr Geschäftsmodell heute nicht nur in der Vermarktung ihrer Nutzerdaten etwa zu Werbezwecken. Sondern sie bieten anderen Webdiensten an, ihre Nutzer über die jeweilige Identität zu authentifizieren.

Um zu verstehen, warum BYOD so wichtig ist, müssen wir den demografischen Wandel verstehen. Arbeitgeber stehen unter Druck: Im Wettbewerb um die besten Köpfe können sie es sich nicht leisten, auf ein modernes Arbeitsumfeld zu verzichten. Der Kampf um den Spitzennachwuchs verengt sich. Doch junge Mitarbeiter leiten ihre Affinität zu Unternehmen auch davon ab, wie sie ihr Arbeitgeber um ihre individuellen Bedürfnisse kümmert. Im Umkehrschluss müssen Unternehmen mit den neuen Anforderungen Schritt halten. Sie können diese Entwicklung nicht länger ignorieren.

Marktführer Facebook (38 Prozent) erwartet einen Zuwachs von 100.000 Internetseiten pro Jahr. Google und Twitter sind die anderen beiden Player – mit 18 Prozent und 14 Prozent Marktanteil bieten auch sie ihren Nutzern die Authentifizierung auf anderen Seiten an.

Vor Angriffen schützen

Banken, Mobilfunkanbieter und öffentliche Behörden könnten das Authentifizierungsangebot von Facebook, Google, LinkedIN, Xing und Co nutzen – wenn es ausreichend sicher wäre. Selbst wenn der Standard natürlich nicht den Ansprüchen genügt, die sie an die Sicherheit ihrer eigenen Daten stellen.

Um die eigene Infrastruktur jedoch vor Missbrauch und Übergriffen zu schützen, müssen sie sich anstrengen:

  1. Unternehmen müssen sicherheitsrelevante Faktoren identifizieren und so den unbefugten Zugriff auf die Daten durch Prävention vermeiden.
  2. Unternehmen müssen entsprechende Angriffe auf die eigene IT rechtzeitig entdecken.

Nur dann können die Daten durch geeignete Maßnahmen geschützt und Angriffe abgewehrt werden.

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2 Kommentare

  1. [...] Es geht um Bring Your Own Device (BYOD), Smartphones, Work Life Balance oder Mobilitätskonzepte. Doch das ist auf dem C-Level der Vorstandsetagen noch nicht angekommen. Dort denkt man meist noch, eine ordentliche Web-Präsenz im schicken Corporate Design mit gedrechselten Texten und schönen Logos würde den Nachwuchs ansprechen. Das war vielleicht vor zehn Jahren noch so. [...]

    • Ich nehme schon wahr, dass das Thema BYOD und Mobile Devices in den Vorstandsetagen angekommen ist. Gleiches gilt für Work Life Balance. Dennoch stellt die Verschmelzung dieser Konzepte auch deutlich eine Verschmelzung zwischen Privat- und Berufsleben dar. Und da gilt es derzeit alle Anspruchsgruppen, die nicht zur Generation C (C = Connected) gehören, abzuholen und die Prinzipien zu vermitteln. Das beinhaltet HR Abteilungen, Unternehmensführung, Mitarbeitervertretung etc.
      Am Ende sind wir in der App Economy angelangt. Die Web Präsenz spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. Aber: Hier ist darauf zu achten, dass alle Bewerber (und damit meine ich alle Altersgruppen) adäquat angesprochen werden und ihre Ansprache erfahren.
      Viele Grüße
      Jörg Asma

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